Magazin: der informierte Gast

Museum Goldenes Dachl

Am 21. April 2007 nahm das neu renovierte Museum Goldenes Dachl unter der Leitung der Stadt Innsbruck, den Museumsbetrieb wieder auf. Mit dabei war auch die CCK Werbeagentur, die für das Corporate Design verantwortlich zeichnete und Wandschautafeln, diverse Displays und Beschriftungen gestaltete. Die CCK lieferte auch das Grundkonzept für das Leitsystem, einen neu errichteten virtuellen Gang sowie den Kinderraum.

In sechs Monaten Bauzeit wurde das gesamte Museum von Grund auf saniert, erheblich vergrößert und auf den modernsten technischen Stand gebracht. Auf einer Fläche von 350 m2 bzw. in sechs Schauräumen erleben die BesucherInnen nun das Zeitalter von Kaiser Maximilian I. in informativer und zugleich unterhaltsamer Weise. Inhaltlich bietet das Museum neue interessante und spannende Aspekte zum Zeitalter Kaiser Maximilians und im Besonderen zur Geschichte des Goldenen Dachls. Wie lebten Bürger, Bauern und Adel unter der Herrschaft Maximilians in Innsbruck und Tirol? Wie groß war Maximilians Reich tatsächlich? Wie und warum wurde das Goldene Dachl gebaut? Fragen wie diese werden anhand zeitgenössischer Quellen und Realien anschaulich erläutert.

Gucklöcher animieren zum aktiven Entdecken

modernste Film- und Klanginstallationen lassen das mittelalterliche Leben im Museum real werden und ein Touchscreen bietet Interessierten die Möglichkeit, individuell gewünschte Informationen am Bildschirm direkt abzurufen. Ein Ecard-Versand und der Blick einer Webcam auf das Goldene Dachl in Echtzeit komplettieren das virtuelle Angebot.

Ein integrierter Kinderraum

der mit mittelalterlichen Kostümen, Kinderbüchern und originellem Spielzeug die Kids erfreuen wird, ist eine weitere Besonderheit. In den Museumsräumlichkeiten selbst zeigt das neue Maskottchen, Maximilians Hofnarr „Kunz von der Rosen“, den Kindern anhand seiner Abbildung wo es im Raum Wissenswertes zu erfahren gibt.

Das Prunkstück des Museums

bildet eine lebensgroße spätgotische Holzskulptur, deren Gesichtszüge unverkennbar denen von Kaiser Maximilian ähneln. Die Figur wurde zu Lebzeiten Maximilians geschnitzt und legt die Vermutung nahe, dass der Künstler den Kaiser als Heiligenfigur verewigt hat. Wie das Museum in den Besitz dieses „Schatzes“ gelang, erzählte Bürgermeisterin Hilde Zach bei ihrer Eröffnungsrede und regte damit alle Gekommenen zum Schmunzeln an. Zu sehen waren bei der feierlichen Eröffnung neben der Bürgermeisterin auch VertreterInnen der Stadtregierung und des Gemeinderats, Sponsoren, viele viele bekannte Gesichter aus Tirols Kulturszene und natürlich das gesamte Organistations- und Arbeitsteam vom Museum Goldenes Dachl.

zur Bilder-Galerie der Eröffnung

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